Theorie trifft Praxis

Die staatliche Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zählt mit rund 34.000 Studierenden und 9.000 Praxispartnern zu den größten Hochschulen des Landes. Am Standort Heidenheim bietet sie mit dem Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ (IG-PELP) für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Pflege ein bundesweit einzigartiges Angebot an. Dr. Claus Beyerlein sprach mit Prodekanin Prof. Dr. rer. nat. Sujata Huestegge über die Besonderheiten des Studiengangs, aktuelle Herausforderungen und Zukunftsaussichten.
Hallo Sujata, wie geht es Dir? Bitte stelle Dich unseren Leser*innen doch kurz einmal vor. Wer bist Du, was machst Du?
Danke für die Einladung zum Interview und ja, gut geht es mir heute hier im Café Aegis in Ulm. Ein schöner Ort, sich zu treffen. Für unsere Leser: Ich bin Sujata Maya, meist Suja genannt und Professorin für Gesundheitswissenschaften im Studiengang der staatlichen Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ für die Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Pflege. Selbstständig bin ich seit Jahren als Logopädin, Stimmtherapeutin, Sprechtechnikerin für künstlerische Hochleistungsstimmen und als Atem- und Körpertrainerin für Musiker*innen, Sänger*innen und Schauspieler*innen tätig. Ich habe an mittleren Theaterhäusern und in eigener Praxis an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und Gesundheit gearbeitet und bin derzeit noch im Rahmen von Lehraufträgen an Kunsthochschulen in Süddeutschland unterwegs. Hier an der DHBW Heidenheim bin ich Studiengangsleiterin und Prodekanin im Fachbereich Gesundheit und koordiniere unter anderem die Anfragen der Dualen Partner (Arbeitgeber, die mit uns ausbilden und dadurch formal Teil der DHBW werden) und der Studierenden und Lehrenden.
Möchtest Du kurz den Ablauf des Studiums an der DHBW Heidenheim skizzieren?
Hier in Heidenheim bieten wir den Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung für die Physiotherapie als additives Studium für ganze 3 Semester unter Anrechnung der Physiotherapie-Ausbildung (Regelstudienzeit 6 Semester; 210 ECTS-Punkte) als Weiterentwicklung von Skills an, sowohl in der fachlichen Vertiefung in der Praxis als auch in der Entwicklung von Kommunikation (Motivational Interviewing), Führungskompetenz und Future Skills (Medizintechnik und KI in den Heilmittelberufen) sowie BWL und Health Care Management. Konkret fangen alle Studierenden, nachdem sie sich für ein paar Tage beim Dualen Partner eingelebt haben, mit einem Theorieblock an der DHBW Heidenheim an. Da werden alle Skills vermittelt, die für die erste Praxisphase notwendig sind. In der Praxis wird ein ganz normaler Arbeitsalltag geboten, der aber mit der Bearbeitung eines Projekts begleitet wird. Zurück in der Theoriephase wird die Projektarbeit im Plenum vorgestellt und der nächste Theorieteil mit vielen angewandten Themen folgt im Sommersemester. Am Ende des Sommersemesters wird ein Bergfest gefeiert und die Bachelorarbeit angemeldet. In der letzten Praxisphase wird die Bachelorarbeit neben der Patientenversorgung bearbeitet und abgeschlossen. Zum Ende der letzten Theoriephase wird die Bachelorarbeit in einem Kolloquium verteidigt.
Als Prodekanin verantwortest Du verschiedene Gesundheitsstudiengänge. Welche persönlichen oder fachlichen Leitsätze treiben Dich bei der inhaltlichen Weiterentwicklung dieser Bereiche an?
Ich möchte vor allem Brücken bauen zwischen den einzelnen Professionen und Disziplinen. Nicht selten erlebe ich bei Konflikten zwischen den Parteien, dass vermutlich ungenügender Austausch erfolgt ist. Meistens hängt es an sprachlichen Feinheiten, die eine subtile oder auch große Irritation im anderen Fach auslösen können. Dadurch, dass wir fachsprachlich sehr unterschiedlich sozialisiert sind, muss zwingend mitgedacht werden, dass ich möglicherweise eine kurze Erklärung bzw. „Übersetzung“ für mein Gegenüber mitliefern müsste. Eigentlich nicht so anders, als wenn man verständlich mit Patientinnen und Angehörigen über die Erkrankung und die weiteren Schritte in der Patienten Edukation spricht. Auf Augenhöhe und mit einem Vokabular, das präzise und wertschätzend, aber einfach ist.
Nicht selten sind viele Vorurteile im Umlauf, die unausgesprochen dann zu einer Art Mythos um die Profession führen. Bei manchen Vorannahmen über eine Profession steckt auch etwas Realität drin, z.B. scheinen mir Physiotherapeut*innen mehr an Sport interessiert zu sein als Ergotherapeut*innen und Logopäd*innen, die ihrerseits vermehrt an künstlerischer oder musikalischer Freizeitgestaltung interessiert zu sein scheinen (lach: aber das wäre natürlich nochmals empirisch zu untersuchen). Aber im Ernst, Vorurteile aus der Gesellschaft heraus hört man schon öfter, und die sind dann in den anderen Professionen rein aus gesellschaftlicher Perspektive heraus genauso zu finden (deshalb ist es ja so gut, dass man mal 1,5 Semester miteinander im Lernraum verbringt). Kennst Du das nicht auch aus unserer Ausbildungszeit in den 90ern? Logopäd*innen „spielen“ meist nur mit den Patient*innen, die Ergotherapie „batikt und bastelt“ den ganzen Tag, und die Physiotherapie kann so schön „massieren“ und macht besonders gute Ski-Gymnastik… so etwas kann im Vorfeld zu großen Verzerrungen im Versorgungs- und Arbeitsalltag führen.
Der Studiengang bringt alle beteiligten Professionen zusammen an einen Tisch, und da lernt alle auch von-, mit- und übereinander, so kann jede/r Student*in dann viele Erkenntnisse aus der Theoriephase in die eigene Praxis mitnehmen. Da kann jede Fachkraft nach den 3 Semestern Bachelorstudium mit einer akademischen Reife viel besser eine komplexere Behandlung durchführen (multimorbide Erkrankungen, Therapiesituationen mit Angehörigenberatung oder einfach die Kommunikation über Sektorengrenzen hinweg).
Interprofessionelle Gesundheitsversorgung ist vor allem dann interessant und besonders wirksam, wenn Patient*innen komplexe Erkrankungen haben, die präventiv, zur Genesung oder zur beruflichen Wiedereingliederung bei uns in Behandlung sind. Zum Beispiel in der Psychiatrie, der Neurologie, der Pädiatrie und bei onkologischen, polytraumatischen oder allgemeinen Schmerzerkrankungen.
Der Studiengang vereint Pflege- und Therapieberufe (Physio-, Ergo-, Logopädie). Wie stellt Ihr in der Lehre sicher, dass diese Berufsgruppen nicht nur nebeneinander, sondern auch voneinander lernen? Worin bestehen die Schwierigkeiten, aber auch die Chancen?
Die Schwierigkeit besteht erstmal darin, die gerade beschriebenen, aber oft unsichtbaren Sektorengrenzen und Vorurteile zu überwinden. Das Eis bricht bei uns im Studiengang meist in den ersten Wochen, sobald einmal jede Profession sich vertrauensvoll zu verschiedenen Themen der Versorgung äußern konnte. Da wären z. B. in den Modulen Clinical Reasoning und evidenzbasiertes Handeln die ersten Aha-Momente, wo die Physios und die Pflege sich zur postoperativen Frühmobilisation austauschen oder die Logopädinnen sich z.B. im Bereich Atem- und Stimmtherapie mit den Physios verbinden und sich dann zum Themenfeld Cranio-Mandibuläre Dysfunktion kollegial beraten. Die unterschiedlichen Reasoningprozesse in den Professionen sind im interprofessionellen Team direkt erfahrbar und werden zusammengeführt. In jedem Modul werden in der Regel Dozent*innen aus verschiedenen Versorgungskontexten und Professionen eingeladen. Die Chance ist, dass es sehr facettenreich im Lehrkontext ist, und die Gefahr ist, dass Themen jahrgangsabhängig unterschiedlich tief behandelt werden.
Eins ist aber sicher: Unsere Studierenden sind immer im Gespräch und entwickeln interprofessionelle Perspektiven oder auch ad hoc leitlinienbasierte bzw. forschungsbasierte eigene Versorgungsszenarien für ihre Patient*innen in der Praxis.
Wie siehst Du den aktuellen Stellenwert der Akademisierung der Therapieberufe in Deutschland und welchen Beitrag kann hier die DHBW leisten?
Oh, schwieriges Thema, das ich auch immer weniger gerne überdenke. Als ich angefangen habe mit meinem eigenen Studium der „Lehr- und Forschungslogopädie“ an der RWTH in Aachen, da waren wir voller Enthusiasmus. Wir wollten uns für die Zukunft mit einem Studium in unserem Feld wappnen und waren Pioniere unserer Zeit. Wir haben voller Erwartung darauf gehofft, dass wir in Deutschland auf den internationalen Zug der akademisierten Heilberufe aufspringen können. Ich muss aber einfach anerkennen, dass soziale Strukturveränderungen viel länger dauern als gedacht. Aber wir haben inzwischen als Heilmittelbereich schon sehr viel geschafft! Allein, dass wir schon viele akademisierte Personen im Bereich der Lehre und in den Berufsfachschulen einsetzen können, wirkt als Multiplikator der evidenzbasierten Haltung im Beruf. Auch das kritische Denken und die Recherchekompetenz wachsen weiter! Wir verbessern dadurch auch nachhaltig die Berufsfachschulausbildung. Alles nebenbei.
Entwicklungen von Digitalanwendungen werden leider bis dato noch zu wenig von unserer Fachexpertise aus dem Heilmittelsektor begleitet. Auch hier sehen wir, dass eine interprofessionelle bzw. interdisziplinäre Kompetenz von unseren Reihen aus sehr wichtig ist zu entwickeln. Im Studium bei uns wäre es z.B. auch möglich, einen dualen Partner in der Medizintechnik zu wählen, um Digitaltechnik aus dem Fach der Heilmittelversorgenden heraus zu entwickeln. Diese Möglichkeit nutzen aber noch zu wenige.
Warum sollten sich junge Menschen aus Deiner Sicht für ein Studium an der DHBW Heidenheim entscheiden?
Auch wenn die Goldgräberstimmung bei uns Älteren der Branche unter den letzten Monaten etwas gelitten hat, sollte an der Akademisierung bzw. Vollakademisierung festgehalten werden, wenn wir unser Gesundheitssystem an die kommenden Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft anpassen und weiterentwickeln wollen. Digitalisierung ist ein Riesenthema, das aber nur interdisziplinär und mit den Kompetenzen der Hochschulen gelingen kann. Als akademisierte Fachkraft kann ich mit anderen Branchen und Fachbereichen kooperieren und mich vernetzen. Im Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ wird das schon im Bachelor eingeübt. Viele Fachpersonen sagen ja, dass die Studienrichtung „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ erst im Master angeboten werden sollte. Meine Erfahrung ist aber, dass man nicht früh genug damit anfangen kann, andere Fachbereiche mit in seinen eigenen Bezugsrahmen einzuschließen. Es bedeutet ja nicht, dass man seine Profession verlässt oder die Fachlichkeit vernachlässigt. Die jeweilige Fachpraxis wird bei uns ja auch ins Studium eingeschlossen und mit ECTS-Punkten belegt. Die meisten Praxen haben sich schon ein interdisziplinäres Team für eine effektivere Versorgung zusammengestellt. Die Studierenden sind in der Praxis aber meist monoprofessionell im Fachbereich unterwegs.
Durch die Einübung der Perspektivübernahme anderer Professionen gelingt der Sprung in eine multiprofessionelle Versorgung. Gerade heute Morgen habe ich Euren offenen Brief an das BMG mit Interesse gelesen. Da schreibt Ihr, dass Ihr besorgt seid, ob die weitere Einbindung der Physiotherapie in die Leitlinienversorgung gewährleistet ist. Genau das z.B. sind Skills, die wir im Studiengang in den letzten Jahren weiterentwickeln konnten. Studierende haben neben ihrer eigenen Expertise die anderen Berufe (inkl. Medizin, Medizintechnik, Pharmazie, Audiologie, Pädagogik usw.) mitgedacht und im Versorgungsprozess (auch in regionaler Abhängigkeit) berücksichtigt.
Im Bereich Public Health gab es z.B. ein Projekt mit dem Studiengang Marketing Management, wo die Vermarktung von Gesundheitsdienstleistungen im Fokus stand. Wir haben aber auch Lehre, bei der es um die Thematik der Entwicklung oder Umsetzung von den neuen Versorgungsformen nach SGB V geht, und hier kooperieren wir am Standort auch mit den Studiengängen „Case Management“ oder „Bürgerschaftliches Engagement“ der Sozialen Arbeit. Also Du siehst, da sind wir bunt und auch interdisziplinär in viele Richtungen aufgestellt.
Und was genau sind die zentralen Benefits?
Ein Bachelor-Studium eröffnet einen größeren Blick auf das Gesundheitssystem und reflektiert die eigene Profession, zeigt den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten und fördert die Suche nach Wirksamkeit. Das ist essentiell und schafft zusätzliche berufliche Perspektiven – auch international. Absolvent*innen können etwa in Forschung, Lehre, Management und Entwicklung von angewandter Technik tätig werden. Auch Führungsaufgaben lassen sich früher übernehmen, weil im Studium die nötigen Kompetenzen vermittelt werden. Ein weiterer Vorteil ist die langfristige Gültigkeit des akademischen Abschlusses: Anders als viele Zertifikate gilt ein Hochschulabschluss unbegrenzt.
Der Studiengang richtet sich an bereits examinierte Absolvent*innen, die direkt ins 4. Semester einsteigen können. Welche Vorteile bringt dieser verkürzte Weg für die Studierenden und die Arbeitgeber?
Unsere Studierenden sind meist sehr zielsicher und nutzen diesen kurzen Einstieg für einen schon geplanten nächsten Schritt in der Karriere. Das kann die Übernahme einer Fachleitung sein, ein angestrebtes Masterstudium oder ein Auslandsaufenthalt. Da sind die Wege sehr individuell. Manche haben einfach nach der Ausbildung Lust auf einen sanften Einstieg ins Arbeitsleben mit gleichzeitiger Möglichkeit, sich im Lernprozess zu halten und den Bachelor nahtlos anzuschließen, und nicht zu vergessen: die Wiedereinsteiger*innen nach der Familienzeit.
Für den Arbeitgeber bedeutet das oft, dass eine Mitarbeiterin nur über kurze Dauer zu 50 % reduziert und dann in der Regel mit erweiterten Aufgaben im Unternehmen voll wieder einsteigt. Manche Unternehmen unterstützen das Studium ohne weitere Absichten und freuen sich, wenn sie bei den Projekt- und Bachelorarbeiten Untersuchungen im eigenen Interessensgebiet fachwissenschaftlich begleiten können. Wieder andere werden von ihren Mitarbeiterinnen mehr oder weniger überrumpelt und fungieren als Dualer Partner, weil sie darum gebeten werden. Wiederum andere gehen als Praxis mit ihren Mitarbeiterinnen auch in die Lehre im Theoriebereich. Somit ist an ausgewählten Stellen auch die unmittelbare Verzahnung von Theorie und Praxis für unsere Praxispartner*innen möglich.
Für alle Arten der dualen Partnerschaft bieten wir an der DHBW ausreichend Unterstützung an. In Einzelberatungen oder in unseren Workshops für „Praxisanleitungen aus der Praxis“ werden offene Fragen geklärt und Betreuungs-Skills vermittelt. Falls in der Lehre eingestiegen wird, haben wir an der DHBW dann auch kostenlose Weiterbildungsprogramme für unsere Lehrbeauftragten im Bereich Didaktik und Co. im Angebot.
Wie schafft Ihr eine gute Theorie-Praxis-Verzahnung im Studium und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den dualen Partnern in der Region?
Wir haben hier viele Erfahrungen in den letzten Jahren gesammelt. Das klassische Blockwechselmodell und das Tageswechselmodell haben wir evaluiert und sind zum Schluss gekommen, dass nicht klar ist, was „besser“ ist. Vor- und Nachteile sind gleichermaßen vorhanden. Wir haben uns in Heidenheim nun für das Blockwochenmodell entschieden, welches es in dieser Form in Deutschland – vielleicht auch weltweit – und in dieser Reinheit nur bei uns an der DHBW gibt. Hier kommen die Studierenden für ca. 3 Monate in der Theoriephase zusammen und studieren gemeinschaftlich und ohne Unterbrechung durch die Praxiseinheit am Stück zusammen und gehen dann jeweils wieder 3 Monate ganz in ihre duale Praxisausbildung. Dabei kommen das soziale Miteinander, die gemeinsamen Lernphasen sowie die studentische Sozialisation also nicht zu kurz. Anders als bei den aktuell boomenden Online- oder Teilzeitstudiengängen. Bei uns in Heidenheim haben alle Studierenden seit 2022 jedes Wintersemester in der Theoriephase die Möglichkeit eines Erasmus-Austauschs gehabt. Zwar nur für 8 – 16 Tage, aber die Auslandserfahrungen im Studium werden in der Regel nicht so schnell vergessen.
Und warum Heidenheim?
Das ländlich gelegene Heidenheim hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erkennt und nach Ulm ist es gar nicht weit.
Wir haben in Heidenheim selbst neben Sportmöglichkeiten an der wunderschönen Brenz auch ein Waldschwimm- und Hallenbad mit Sauna, und als Fan haben wir unsere Sportarena mit dem legendären Fußballclub FC Heidenheim (wo auch Physiotherapeut*innen beim Training tätig sind 😊). Internationale Kultur haben wir z.B. mit den jährlichen OH! Opernfestspielen Heidenheim auf dem Schlossgelände und Konzerten im Congress Centrum. Auch gibt es regelmäßig wechselnde Ausstellungen im Kunstmuseum, wo wir – was ich neulich erst entdeckt habe – auch echte Picassos in Heidenheim besitzen. Die Stadtbibliothek ist mit dem angeschlossenen integrativen Café Samocca ein sehr schöner Ort! Ach ja, an kalten Wintertagen kann man in der Nähe von Heidenheim in der Ostalb sogar Ski fahren (das hätte ich als Zugezogene nie vermutet). Unsere Studierendenvertretung ist zudem sehr aktiv und lädt im Wintersemester regelmäßig alle zu einem Skitag im Allgäu ein. Gerade im Aufbau ist ein interdisziplinäres Motorsport-Team, was am internationalen Konstruktionswettbewerb „Formula Student“mit eigenem Fahrzeug und DHBW Heidenheim Teamteilnimmt.
Trotz aller Innovation sind wir ein kleiner und sehr familiärer Campus der DHBW-Familie, der aber auch genügend Freiraum für eigene Ideen und Entwicklungen bietet. Therapiewissenschaften werden im Fachbereich Gesundheit jedoch nur an den Standorten in Heidenheim und in Lörrach ausgebildet.
Und weil wir beide hier aus der Gegend sind, deshalb: Heidenheim!
Bildquelle: © Huestegge 2022
Bild 1: Vertiefung der interprofessionellen Kompetenz mit Fachvorträgen aus den einzelnen Professionen
Bild 2: Kunstmuseum Heidenheim “Adi Hoesle/Der Ursprung der Kunst“: Studierende bei der Begegnung von Neurowissenschaften und Kunst.
Bild 3: Studentin Valessia Chifeci und Dozent Dr. Deogratias Shidende im AuReLiA (Augmented Reality Learning Authoring)-Labor der DHBW Heidenheim.


