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Mit den Ergebnissen der HELPER-Studie befasste sich der Bayerische Landesgesundheitsrat (LGR) in seiner 10. Sitzung am vergangenen Montag. Markus Norys, 1. Vorsitzender des Regionalverbands Bayern, war eingeladen, in einem Vortrag die Studie aus Sicht der Heilmittelerbringer zu erörtern und einzuordnen.

Die HELPER-Studie war mit dem Ziel aufgesetzt worden, auf der Basis valider Daten die aktuelle Versorgungssituation mit Hebammen und Heilmittelerbringern in Bayern darzustellen, sowie deren berufliche Situation abzubilden. Unter anderem hatten sich 510 Physiotherapeutinnen und -therapeuten an der umfangreichen Befragung beteiligt. Als größte Herausforderungen über alle Heilmittelerbringer weg beschreiben die Autoren der Studie den Demographischen Wandel und den Fachkräftemangel, denen es adäquat zu begegnen gilt. Markus Norys zeigte eindrucksvoll, wie die Ergebnisse der Studie und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen die berufspolitischen Forderungen von Physio Deutschland unterstreichen. Unter anderem nannte er faire Rahmenbedingungen für die Gebührenverhandlungen, die Entbürokratisierung, die Reform des Berufsgesetzes und mehr Studienplätze sowie die Stärkung der Prävention als entscheidende Weichen, die von Seiten der Politik gesteuert werden können.  

Der LGR hat den gesetzlichen Auftrag, den Bayerischen Landtag und die Bayerische Staatsregierung in allen Fragen des Gesundheits- und Pflegewesens zu beraten. Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen des Bayerischen Landtags sowie auf dem Gebiet des Gesundheitswesens tätiger Körperschaften und Verbände zusammen. 1. Vorsitzende ist die Landtagsabgeordnete und ehemalige Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner.