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28.05.2018

Vorstand vor Ort: Veranstaltung "Wie gesund ist mehr Wettbewerb?

Das Gesundheitssystem und der Markt

am 15. Mai 2018 im Deutschen Bundestag (Veranstalter: Stiftung Marktwirtschaft)

Zu der hochrangig besetzten Veranstaltung, bei der u.a. der Gesundheitsminister Jens Spahn, die gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen und verschiedene Professoren der Gesundheitswirtschaft als Referenten anwesend waren, war auch der Länderverbund Nordost e.V. eingeladen.

Der Bundesminister Jens Spahn hob darauf ab, dass der Preiswettbewerb auch zwischen Krankenkassen stattfinden muss und äußerte u.a.: "Wettbewerb heißt nicht nur der Günstigste zu sein. Die Krankenkassen sollten jedoch nicht übermäßige Rücklagen horten. Dies ist ein Zeichen, dass der RSA nicht so funktioniert wie er soll". In diesem Zusammenhang zeigte Herr Prof. Dr. Wasem verschiedene Modelle zur Veränderung des RSA (Risiko-Struktur-Ausgleich) auf.

Frau Karin Maag, gesundheitspolitische Sprecherin CDU/CDU Bundestagsfraktion: „Wettbewerb ist nicht das Ziel, es ist ein Mittel um bessere Versorgung zu bekommen. Die Gesundheitsleistung soll für jeden bezahlbar bleiben. Ist dies nicht zu erreichen, muss reguliert werden. Es geht um Gesundheit und nicht um Ware. Der Patient muss im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen. Das duale Versicherungssystem ist historisch gewachsen, aber beide GKV sowie PKV sind reformbedürftig. Wir werden uns die Ausführungen der Kommissionen ansehen und dann entsprechend entscheiden.“

Dr. Edgar Franke, stellv. gesundheitspolitischer Sprecher SPD Bundestagsfraktion: „Wettbewerb als Instrument der Gesundheitsversorgung hat zur Zeit keine Konjuktur. Es ist unethisch mit der Krankheit von Menschen Gewinne zu machen. Wir haben ein Witschaftlichkeitsgebot und damit die bestmögliche Versorgung unter ökonomischen Gesichtspunkten. Wettbewerb geht nur, wenn ich den Kassen Spielräume lasse. Wie gehe ich mit den Personalkosten um, dies ist auch ein Punkt im Koalitionsvertrag. Jede Fachfrau\Fachmann weis, dass es wichtig ist, das Personal richtig zu bezahlen!“

Wir bleiben weiter für am Thema dran, um unsere Profession  in den politischen Gremien zu positionieren.

Rainer Großmann, Vorstand Länderverbund Nordost e.V.