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29.05.2019

Praxismarketing: Worauf kommt es an bei der Praxishomepage?

Die eigene Website stellt viele Praxisinhaber vor eine große Herausforderung. Design, Inhalte und technische Hürden lassen das Projekt auf den ersten Blick sehr groß und undurchsichtig erscheinen. Wir haben Ihnen in unserem heutigen Artikel daher einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Stress um die eigene Website etwas erleichtern.

Tipp 1: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
Wann haben Sie zuletzt alle Texte auf einer Internetseite gelesen? Vermutlich noch nie. Fakt ist, das Internet bietet zwar eine Fülle an Informationen, das Wenigste wird jedoch aufmerksam gelesen. Daher sollten Sie sich bei Ihrer Website auf wesentliche Inhalte konzentrieren. Denn je schneller Ihr zukünftiger Kunde die für ihn relevanten Inhalte findet, desto zufriedener wird er sein. Für die meisten Praxen genügt es daher, eine Art Webvisitenkarte zu erstellen die Öffnungszeiten, Kontaktdaten und die Spezialisierungen der Praxis zeigt. Bitte weisen Sie in jedem Fall bei den angegebenen Therapieleistungen auf das Erfordernis einer ärztlichen Verordnung hin! Ausnahme: Sie sind Teil-Heilpraktiker für den Bereich Physiotherapie.

Tipp 2: Form follows function!
Sind die Inhalte Ihrer Website klar, geht es ans Design. Auch dabei ist Einfachheit Trumpf. Komplexe Menüstrukturen und diverse Weiterleitungen schrecken Websitebesucher eher ab und hinterlassen Frust. Achten Sie beim Design deshalb darauf, dass ein übersichtlich gestaltetes Menü durch die Seite führt. Jeder Menüpunkt sollte klar bezeichnet werden und von jeder Unterseite aus erreichbar sein. Das Design sollte außerdem auf dem Smartphone genauso gut wirken, wie auf dem PC-Monitor. Große Bilder oder Videos können die Ladezeiten erheblich erhöhen, auch das wird von vielen Nutzern negativ wahrgenommen. Ein klares, ansprechendes Design mit aussagekräftigen, weboptimierten Bildern Ihrer Praxis ist daher die beste Wahl.

Tipp 3: Machen Sie Ihre Seite sichtbar!
Um bei Suchmaschinen wie Google ganz oben auf der Liste der Treffer zu erscheinen, muss Ihre Website suchmaschinenoptimiert (SEO) werden. Dabei werden, grob gesagt, innerhalb der Texte und im technischen Hintergrund der Website unsichtbar bestimmte Begriffe für die Suchmaschinen hervorgehoben, die von Nutzern häufig bei Suchanfragen genutzt werden. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein relativ aufwändiger Prozess, in der Regel muss er aber nur zum ersten Start der Seite im Detail durchgeführt werden und erfährt im Betrieb nur noch kleinere Anpassungen. Denn bereits gerankte Seiten lassen sich meist mit wenigen Klicks aktuell halten. Für technisch Affine existieren inzwischen verschiedene Softwarelösungen, die Sie durch den Optimierungsprozess führen und den laufenden Aktualisierungsprozess übernehmen.

Tipp 4: Legen Sie selbst Hand an!
Als Seitenbetreiber sollten Sie sich in den Grundzügen mit den technischen Hintergründen Ihrer Website vertraut machen. Moderne Seiten basieren in der Regel auf sogenannten Content-Management-Systemen, bei denen Änderungen, ähnlich wie in einem Textverarbeitungsprogramm, sehr einfach durchgeführt werden können. Das gängigste Content-Management-System für kleinere Websites ist derzeit WordPress. Es ist kostenfrei nutzbar, wird laufend optimiert und ist dank diverser Tutorials und Fachliteratur einfach erlernbar.

Tipp 5: Holen Sie sich rechtlichen Rat!
Schon vor Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung wurden viele Websitebetreiber mit Abmahnungen konfrontiert. Durch die neue Gesetzgebung ist dieses Risiko nochmals angestiegen. Bevor Ihre Website online geht, sollten Sie daher einmalig die Abmahnsicherheit Ihrer Inhalte und der Seite überprüfen lassen. Als Praxisbetreiber natürlich auch vor dem Hintergrund des Heilmittelwerbegesetzes. Verschiedene Rechtsanwälte bieten dazu fertige Pakete an. Außerdem ist es sinnvoll, in eine bestehende Rechtsschutzversicherung auch Schadensfälle durch und auf Ihrer Website einzuschließen. Denn als Seitenbetreiber sind Sie auch für die Schäden haftbar, die Besuchern auf Ihrer Website entstehen.

Zusatztipp: Sicher haben Sie schon von Internet-Baukästen gehört, mit denen in wenigen Minuten eine Website erstellt werden kann. Diese Systeme arbeiten mit vorgefertigten Bausteinen und sind deshalb sehr einfach zu bedienen. Leider geht die Einfachheit zu Lasten der Individualität. Im schlechtesten Fall kann es vorkommen, dass Ihr direkter Konkurrent ein ähnliches Design für seine Website auswählt. Ein Testlauf lohnt sich trotzdem, denn gerade kleine Seiten mit nur wenigen Informationen können mittels Baukasten-Systemen schnell und ansprechend in Eigenregie realisiert werden. Der Königsweg ist jedoch eine individuell gestaltete Website auf der Basis eines gängigen Content-Management-Systems wie zum Beispiel WordPress.