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07.09.2017

Ein Aufruf: Physiotherapie in Bangladesh bei der Mati NGO

Lust ins Ausland zu gehen? Lust eine neue Kultur, ein neues Land und seine Menschen kennenzulernen? Lust bei einem sozialen Projekt mitzuwirken? Lust auf neue Herausforderungen? Lust auf bereichernde Erfahrungen?

Im September 2010 startete Steffi Rettenmeier das Projekt Physiotherapie in Bangladesch bei der NGO „Mati“ in Mymensingh. Nach langer Aufklärungsarbeit, was Physiotherapie überhaupt ist und einigen neuen Physiotherapeuten, die wie Pia Wihler tolle Arbeit gemacht haben, konnte sich die Therapie bei Mati vor Ort gut etablieren. Es hat sich seitdem ein bunt gemischter Patientenkreis gebildet. Darunter sind viele Kinder sowie Erwachsene jeden Alters mit Erkrankungen wie zum Beispiel Querschnittslähmungen, Rücken- und Schlaganfallpatienten oder Patienten mit infantilen Zerebralparesen. Regelmäßig werden Kindertagesstätten und Patienten zuhause besucht oder sie kommen zu den festgelegten Sprechstunden. Man hat noch genug Freiraum für eigene Initiativen, wie Sportgruppen, Aufklärungsarbeit usw., die dem Projekt auf Dauer von Nutzen sind. Meist kommen die Patienten aus armen Verhältnissen und können deshalb keine Therapie in Anspruch nehmen. Denn Arztbesuche, Medikamente und Therapien sind hier sehr teuer, soweit es sie überhaupt gibt.

Zu den Aufgaben als PhysiotherapeutIn bei Mati gehört es, den Patienten wieder bei alltäglichen Dingen oder einer Arbeitstätigkeit zu helfen und Bewegung in den Alltag zu integrieren. Grundlegender Gedanke dabei ist es, Nachhaltigkeit in Form von Eigeninitiative und Hilfe zur Selbsthilfe zu schaffen. Außerdem spielt die Aufklärung über Gesundheit und Bewegung eine große Rolle. Manchmal sind auch ganz einfach Dinge wie Zuwendung und Trost, Aufmerksamkeit und Mitgefühl ein nicht zu unterschätzender Heilungsfaktor. Angesichts oft gering therapeutischer Möglichkeiten, wie Therapiematerial, muss man auf sich selbst vertrauen, kreativ werden und improvisieren.

Bei Mati Bangladesh wartet eine sehr schöne, interessante und vielseitige Arbeit auf dich. Auch wenn es einmal Tage gibt, an denen man auf kulturelle Verständnisschwierigkeiten stößt und an seine eigene Toleranzgrenze gerät, überwiegen die positiven Facetten dieser besonderen Arbeit. Man wird aber immer wieder von den Menschen mit ihrer unglaublichen Offenheit, Freundlichkeit, Genügsamkeit und Gastfreundlichkeit überrascht, was einem den Mut und die Motivation zum Weitermachen gibt.


Wir sind immer wieder auf der Suche nach NachfolgerInnen, die unsere Arbeit bei Mati unterstützen und fortführen. Wenn DU Dich angesprochen fühlst oder auch erst einmal nur mehr darüber wissen willst, dann melde Dich bei uns: Physiotherapie.matibangladesh(at)gmail.com

(Steffi Rettenmeier und Pia Wihler)

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Mehrere Informationen über Mati als NGO findest Du unter www.matibangladesh.org